Grundbildung – Was ist das?

Mindestanforderungen an die Grundbildung – Mathematik, Deutsch und personale Kompetenzen

Auch wenn man sich über den Bildungsbegriff trefflich streiten kann, so ist doch eine Mindestanforderung an das gewünschte Resultat gar nicht so schwer zu formulieren. Dies zeigen Klein/ Schöpper-Grabe in ihrer Analyse: „Was ist Grundbildung?“:

„Die Ergebnisse der Unternehmensbefragung belegen, dass es möglich ist, diejenigen Kompetenzen zu bestimmen, welche die Schulabsolventen zur Aufnahme einer Ausbildung zwingend benötigen.“ (Klein/ Schöpper-Grabe)

Die Befragung ging vor nach einem Kriterienkatalog des von der Bundesagentur für Arbeit aufgelegten „Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland. Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife“ (2006). Unter dem Kriterium „Schulische Basiskenntnisse“ ergab die Umfrage von Klein/ Schöpper-Grabe immer wieder einen Schwerpunkt im sprachlichen und mathematischen Bereich.

Die Kompetenzen, die 90% der 1.114 befragten Unternehmen (davon 911 ausbildungsaktiv) als „unverzichtbaren Bestandteil von Grundbildung“ betrachten sind:

  • Mündliche Sprachbeherrschung/Kommunikation
  • Grundrechenarten
  • Verstehen von einfachen Texten (wie Zeitungstexte, Textaufgaben, Briefe)
  • Sozial-/Selbstkompetenzen (wie Teamfähigkeit, Umgangsformen, Leistungs- und Lernbereitschaft)
  • Rechtschreibung und Zeichensetzung
  • Schriftliche Ausdrucksfähigkeit (Grammatik, Verständlichkeit geschriebener Texte) 
  • Methoden-/Lernkompetenzen
  • Dreisatz- und Prozentrechnung

Mit Abstand tragen also die beiden Fächer Mathematik und Deutsch zur Grundbildung am meisten bei. Es fällt auf, dass andere Kompetenzen etwa aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Naturwissenschaften zwar im Mittelfeld genannt werden, aber längst nicht den statistisch signifikanten Engpass bilden wie die oben gelisteten Spitzenreiter.

Um dieses Ergebnis zu verstehen, sind noch zwei weitere Beobachtungen relevant:

  • Die oben genannten Bildungsengpässe kommen zu 62% bei Hauptschülern vor, zu 22% bei Realschülern und nur zu 3% bei Gymnasiasten. 
  • “Wenn Schülerinnen und Schüler Probleme mit dem Verstehen und Schreiben von Texten haben, werden sie auch den Unterricht in anderen Fächern nur unzureichend und in einem viel langsameren Tempo verfolgen können. Deshalb sollte der Anteil der Deutsch- und Mathematikstunden für diese Schüler für eine angemessene Zeit erhöht werden und nicht mit dem üblichen Stundenplan fortgefahren werden. Allerdings sind pädagogisches Geschick und Einfühlungsvermögen bei solchen Förderansätzen unabdingbar, da durch die zusätzlichen Maßnahmen und den geänderten Stundenplan auf die Schwächen der betreffenden Schüler aufmerksam gemacht wird. … Ohne die Automatisierung grundlegender Fertigkeiten sind der weitere Erwerb von Kenntnissen erschwert und das darauf aufbauende Vernetzen von Informationen nicht möglich. Es ‚bedarf eines Vorwissens, um weiteres Wissen aufzubauen‘ (Hirsch, 2002, 51). Fehlen also essenzielle Grundlagen, so verhindert das den Aufbau einer Wissensstruktur.“ (Klein/ Schöpper-Grabe)

Gerade bei den schwächeren Schülern und Schülerinnen ist demnach darauf zu achten, dass die Mindestanforderungen erreicht werden. Erst dann sind sie in der Lage, wie die anderen Schüler auch, mit diesem Grund-Handwerkszeug weitere Kompetenzen aufzubauen. Erst wenn die Schüler durch dieses Nadelöhr der Grundbildungs-Mindestanforderungen gefädelt werden, kann Bildungsgerechtigkeit als Ziel ein Thema sein. Erst dann kann es zum erfolgreichen Aufbau beruflicher Kompetenzen kommen:

„Wie bereits dargelegt wurde, ist es entscheidend, das Entstehen von Bildungsrückständen in den neun oder zehn Schuljahren der Sekundarstufe I frühzeitig zu vermeiden. Was bis zum Zeitpunkt des Übergangs von der Schule in den Beruf nicht geleistet wurde, stellt die beruflichen Schulen seit vielen Jahren vor kaum zu lösende Probleme.“ (Klein/ Schöpper-Grabe)

Die WEiSE®-Schule in Wetzlar übertrifft die Anforderungen des Kultusministeriums in Mathematik und Deutsch rein quantitativ um 20%. Außerdem werden einige Mindestanforderungen zum Ende des zweiten Halbjahres in Klasse 6 einer besonderen Prüfung unterworfen. Die Prüfungen haben sich für Schüler und Lehrer gleichermaßen als sehr motivierend und nützlich erwiesen. Im Bereich personale Kompetenzen haben wir mit unserem WEiSE®-Konzept, in dem die speziellen Kompetenzen des Verhaltens und der Persönlichkeitsentwicklung in einer von uns entwickelten Methode gemessen und entwickelt werden, ebenfalls einen besonderen Schwerpunkt.

von Georg A. Pflüger

Literatur:

Klein, Helmut E./ Schöpper-Grabe, Sigrid:
Was ist Grundbildung? Bildungstheoretische und empirische Begründung von Mindestanforderungen an die Ausbildungsreife.
Köln: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH 2012

Nationaler Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland. Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Ausbildung/Kriterienkatalog-zur-Ausbildungsreife.pdf
(Link vom 13.02.2014)

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Spielerisch lernen ab 4 Jahren

Heftcover - Komm mit und entdecke Farben/ BuchstabenDann empfehlen wir Ihnen gerne unsere beiden Lernmodule aus der Hänssler Lernwelt Reihe. „Komm mit und entdecke Farben“ und „Komm mit und entdecke Buchstaben“.

Ihr Kind ist nun in einem Alter, in dem es seine Umwelt verstärkt mit allen Sinnen wahrnimmt. Es erlebt sich als eigenständige Person, die durch Erfahrungen und Erlebnisse die Welt um sich herum immer besser verstehen lernt. Die beiden Lernhefte der „Hänssler Lernwelt Reihe“ knüpfen genau hier an. Sie regen Ihr Kind an, aufmerksam seine Umwelt zu betrachten, zu hinterfragen und zu erforschen. Ihr Kind hat die Möglichkeit Zusammenhänge zu verstehen und daraus wieder neu Fragen und „Forschungen“ zu entwickeln.

Heft inklusive CDDer Aufbau der Lernhefte gibt kein starres Konzept vor. Jede einzelne Lektion möchte viel mehr Anregungen zur Durchführung geben, so dass auch Sie als Lernbegleitung über die Hefte hinaus Ideen entwickeln werden und mit Ihrem Kind in die Themen der Hefte auf vielfältige Art und Weise eintauchen können. Lieder, Reime, Bastelarbeiten, Backrezepte und Gesprächsanlässe sprechen die Fähigkeiten Ihres Kindes auf unterschiedlichen Ebenen an und nehmen immer wieder Bezug auf die Erfahrungswelt des Kindes.

Beim Ausführen und Verstehen der Übungen wird Ihr Kind phonetische und visuelle Fähigkeiten, eine altersgemäße Sprachentwicklung sowie auch feinmotorische Geschicklichkeit aufbauen und erweitern.

Mit der Bearbeitung der Lernhefte haben Sie die Möglichkeit den Entwicklungsstand Ihres Kindes zu beobachten und einzuschätzen. Eventuelle Entwicklungsverzögerungen oder Einschränkungen Ihres Kindes können Sie zu diesem frühen Zeitpunkt selbst erkennen und unterstützend darauf eingehen.

Welche Erfahrungen gibt es aus der Praxis?

Wir möchten an dieser Stelle Frau Pflüger, die Autorin der Lernhefte, selbst zu Wort kommen lassen. Die Pädagogin arbeitet seit Jahren mit diesen Heften im täglichen Unterricht.

Buchstaben AusschneidenBuchstaben KlebenBuchstaben SchreibenFarben Ausmalen

Komm mit und entdecke Buchstaben
Das ABC spielerisch erlernen, darum geht es in diesem Heft. Zu jedem Buchstaben können die Kinder ein Tier kennenlernen, dazu lustige Verse in denen der Buchstabe vorkommt, ein Lied zur Vertiefung und dann noch eine Arche, in der von A- Z alle Tiere einen Platz finden.
Und dann gibt zu jedem Buchstaben noch eine berühmte Persönlichkeit. Diese kurzen Texte eignen sich hervorragend auch noch in der ersten Klasse. Zum Beispiel: A- wie Armstrong, der mit der Apollo ins All flog und als erster auf dem Mond landete. Die Kinder lieben die Lieder, die Reime und auch die Verse, die sehr witzig sind. Das jedenfalls ist meine Erfahrung. Da ist Beckys Bruder Bodobär, der Backenzahnattacken hat durch zu viele Bonbons. Ein Lied, dass ein echter Ohrwurm ist.

Komm mit und entdecke Farben
Hier geht es vor allem um Anregungen und Ideen für alles, was mit Farben zu tun hat. Geschichten, Lieder, Spielideen, alles fordert zum Mitmachen und Nachmachen heraus. Die Lieder sind einfach und helfen die Farben zu lernen. Die meisten Übungen lassen sich ohne Probleme sofort nach- oder mitmachen. Auf jeden Fall kommt mit diesem Heft keine Langeweile auf!

Bestellen Sie Komm mit und entdecke Farben und Komm mit und entdecke Buchstaben über Amazon.de oder per Mail bei der Deutschen Fernschule.

von Uta Hettche und Margit Pflüger

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Zu Weihnachten so ein Theater!

Die Weihnachtsfeier der FWR hat uns als Lehrer richtig stolz gemacht. Da waren ein besinnlicher Lichtertanz von der Klasse 1/2 , ein Hip Hop Geburtstagstanz der Klasse 3/4, wunderschöne Lieder, Flötenstücke, begleitet von einer Vee-Harfe und ein herrliches Geigenstück.

Die Eltern wurden mit schön verpackten, selbstgestalteten Sternenleuchtern beschenkt. In den Klassen 5-7 gab es einen peppigen Steptanz zu " Jingle Bells" und einen Becherrap. Krönender Abschluss war die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. In englischer Sprache aufgeführt, ging es allen Zuhörern an die Seele. Unglaublich wie die Schüler der Klassen 5-7 frei ihre Texte sprachen und dazu sangen und tanzten.

Wie gesagt, ein Feuerwerk an Kreativität und eigentlich genau unser Motto: " Wir machen anders Schule" auch zu Weihnachten.

von Margit Pflüger

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Zu Besuch in der Raiffeisen-Schule Wetzlar: Staatssekretär Dr. Lösel und MdL Irmer

Besuch in der FWR

MdL Hans-Jürgen Irmer, Staatssekretär Dr. Manuel Lösel,
Schulleiter Georg A. Pflüger, Kaufm. Leiter Hartmuth Bischoff

In einem Kurzvortrag betonte Pflüger die Besonderheiten der Schule: eine Kleinschule mit 7 bis 9 Kindern pro Jahrgang und eine Schulgenossenschaft, in der Eltern und Lehrerschaft als Mitglieder der Genossenschaft an einem Strang ziehen.

Die Schule beginnt mit der Eingangsstufe, Grundschule und Förderstufe bis Klasse 6 sind staatlich voll anerkannt. Genehmigt ist die integrierte Kleinschule bis Klasse 10, ein neues Modell nach dem selbst entwickelten WEiSE®-Konzept (werteorientierte Erziehung in individualisierten Schul-Einheiten mit Eltern). Besonders engagiert wurde die Frage diskutiert, welche Rolle genossenschaftliche Kleinschulen im gegenwärtigen Prozess der demographischen Wandlung für ländliche Gebiete spielen können – womit ein Thema des Bildungsgipfels der Landesregierung aufgenommen wurde.

Mit den Worten „Sehr spannend, sehr interessant!“ verabschiedete sich der Staatssekretär von der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Schule, nachdem er die Räumlichkeiten und auch die Deutsche Fernschule in Augenschein genommen hatte.

von Georg A. Pflüger

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Wer teilt, hat mehr vom Leben!

Die Schüler der Klassen 1 bis 4 haben das Altenheim besucht und dort St.-Martins-Lieder gesungen. Es ist immer wieder bewegend zu sehen, wie sehr sich die alten Menschen an den Kindern und deren Musik erfreuen.

Singen im AltenheimFlöten im Altenheim

Ja und dann gab es auch in diesem Jahr wieder einen Flohmarkt, diesmal nur an einem Nachmittag und für zwei Projekte. Eine Hälfte des Erlöses gehen an ein Kinderheim in Brasilien, mit dem wir durch eine Fernschulfamilie verbunden sind. Die andere Hälfte wird der Raiffeisenschule für den Neubau zur Verfügung gestellt.

Flohmarkt1Flohmarkt3

Völlig engagierte Kinder verkauften Spielzeug, Kleider und Trödel mit Hilfe ihrer tollen Eltern, die auch Kuchen gebacken und Kaffee gekocht hatten. So kamen wir nach nur 3 Stunden auf die stolze Summe von 1060 €, unglaublich!!

Es ist wunderbar zu sehen, wie bei den Kindern die Begeisterung zum Helfen wächst und sie immer neue Ideen haben. Klassenziel erreicht! :-))

von Margit Pflüger

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schulexpert Elterninfo Dezember 2014 – Ohje, mein Expat hat Kids! (Transkript)

SEEI Dezember 2014(Sprecher Georg Pflüger, Schulleiter)

In den altehrwürdigen Gemäuern des Klosters Altenberg traf sich am 12. November 2014 eine besondere Gruppe von Pädagogen und Personaler. Thema: Familienentsendung ins Ausland. Eingeladen hatte die Deutsche Fernschule, Wetzlar, die bereits seit über 40 Jahren die Kinder von Deutschen im Ausland per Fernunterricht beschult. In vier Vorträgen und zwei Erfahrungsberichten wurde das gesamte Know-How gepackt, das nötig ist, um eine Entsendung von Familien mit Kindern gelingen zu lassen.

Gekommen waren Vertreter namhafter Firmen und Institutionen wie Daimler und der Bundeswehr sowie unterschiedliche Dienstleister aus der Relocation Branche. Jede zweite Entsendung betrifft Familien mit Kindern. Die zentrale Frage des Tages lautete: Welche Erfolgsfaktoren tragen entscheidend zum Gelingen einer Familienentsendung bei? Hier einige wichtige Aspekte aus den verschiedenen Statements:

(Sprecherin Helene Wiebe)

Frau Plag, langjährige Schulleiterin einer deutschen Schule im Ausland, wies auf die Vielfalt an Schullösungen im Ausland hin und betonte neue Möglichkeiten des flexiblen Unterrichts in kleinen Gruppen, z.B. Samstagsschulen.

Frau Ak von der Volkswagen AG erläuterte, wie der Konzern Schulberatung durchführt. 

Frau Grontzki von dem Unternehmen Class konnte aus langjähriger Erfahrung heraus einige Leitfragen für das Gespräch mit Expat-Familien vorstellen.

Herr Pflüger, Schulgründer und Leiter der Deutschen Fernschule, betonte, wie wichtig Kommunikation zwischen Entsendern und Entstanden sei, und zwar vor, während und nach dem Auslandsaufenthalt.

Wichtig waren last but not least die Erfahrungsberichte von zwei Müttern, die von unterschiedlichen Schulerfahrungen im Ausland berichteten.

Frau Sabine Schuckert: Wir haben dann unseren Sohn erst und zweite Klasse, und dritte Klasse in Japan unterrichtet – Vollkurs (Fernunterricht) – und haben ihn aber noch mehr in die japanische lokale Schule integrieren lassen. Er hat dort alles mitgemacht, außer Japanischunterricht und Matheunterricht, und das war sehr gut. Dann haben wir jetzt in den USA ein Jahr ILS gemacht mit der Tochter und Vorschulprogramm haben wir gemacht und Vollprogramm wieder Deutsche Fernschule. Und ich fand es wunderbar. Es hat uns sehr gut getan. Ich fand es toll, wie sie jetzt auch den Einstieg wieder geschafft haben in Deutschland. Es war überhaupt kein Problem. Schulisch ist das Niveau sehr hoch würde ich so einschätzen von der Deutschen Fernschule. Und demnach ist die Eingliederung in die Schule hier vor Ort wieder sehr gut gelungen.

Frau Andrea Brillisauer: Die Unterlagen da sind sehr schön. Man fühlt sich auch so ein bisschen mit an Deutschland angebunden durch die Unterlagen. Denn die Unterlagen gehen ein auf St. Martin oder Weihnachten und wenn Sie im tropischen Kinshasa sitzen, dann vergessen Sie manchmal einfach, dass dann echt schon Vorweihnachtszeit ist. Und dann ist es toll, wenn Ihre Tochter dann eben aufschlägt und sagt: Achja, hier Advent. Und dann haben Sie so eine Verbindung auch zu Deutschland. Das hat nicht unbedingt mit Bildung zu tun, aber das habe ich als sehr schön erlebt. Aber wenn ich im Nachhinein einfach schaue, es war nötig, es ging gar nicht anders. Wenn Sie ein Leben planen, in dem Sie planen, ich komme wieder zurück nach Deutschland. Meine Kinder sollen wieder rückgeschult werden, dann denke ich, man hat eigentlich gar keine andere Chance als die Kinder deutsch zu unterrichten. Da kann man vielleicht mal ein halbes Jahr ausfallen lassen und sagen, wir sind jetzt mal ein halbes Jahr im Ausland. Aber keine – wie bei uns – dreieinhalb Jahre, das geht gar nicht. 

Georg Pflüger: Vielen Dank fürs Zuschauen! schulexpert bleibt Ihr Partner in der Sorge um Ihr Kind – im Inland und auch im Ausland. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

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Einsichten in Privatschulen – Teil 3: Schulwahl, Elternrecht und Privatschulen

In Deutschland hat man sich kaum für eine Tagesstätte entschieden, dann steht auch schon die Wahl der Grundschule an und ab Klasse 3 muss man sich über die weiterführende Schule Gedanken machen. Ein wenig mehr Ruhe wäre uns lieber an dieser Front! So haben wir die Qual der Wahl … Hier einige wichtige Hinweise zu diesem Dauerthema und zur Frage, welche Rolle dabei die privaten Anbieter spielen.

1. Die Hausaufgabe für die Eltern – ein „Gesamterziehungsplan“

Bevor Sie daran gehen, für Ihre Kinder eine Schule zu wählen, sollten Sie wissen, was Sie wollen. Und zwar nicht von der Schule, sondern von sich und ihrer Familie: Sie brauchen einen „Gesamterziehungsplan“! Dies sagt uns schon der gesunde Menschenverstand, wenn Sie das mit einem Autokauf vergleichen: Sie müssen wissen, wie viel Geld Sie ausgeben wollen, ob Sie einen Sportwagen, eine Limousine oder einen Transporter wollen, ob Sie eine Präferenz für eine besondere Marke haben und so weiter. Beim Autokauf, beim Hausbau etc. brauchen wir klare Vorstellungen, was wir wollen, sonst gestaltet sich das Gespräch mit Autohändlern, Architekten etc. schwierig. Ebenso bei der Schulwahl … Das sagt uns übrigens nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch das Bundesverfassungsgericht! Im Urteil zur Frage der Förderstufe von 1972 (BVerfG 34, 165) heißt es: „ Der staatliche Erziehungsauftrag in der Schule, von dem Art. 7 Abs. 1 GG ausgeht, ist in seinem Bereich dem elterlichen Erziehungsrecht nicht nach-, sondern gleichgeordnet. Diese gemeinsame Erziehungsaufgabe von Eltern und Schule, welche die Bildung der einen Persönlichkeit des Kindes zum Ziel hat, läßt sich nicht in einzelne Kompetenzen zerlegen. Sie ist in einem sinnvoll aufeinander bezogenen Zusammenwirken zu erfüllen. Der Staat muß deshalb in der Schule die Verantwortung der Eltern für den Gesamtplan der Erziehung ihrer Kinder achten und für die Vielfalt der Anschauungen in Erziehungsfragen soweit offen sein, als es sich mit einem geordneten staatlichen Schulsystem verträgt.“ 

Familie

Nun ist Familie ihrem Wesen nach mehr etwas, das uns widerfährt oder sich ereignet, und weniger ein planmäßiges Geschehen. Mir sind demgemäß sehr wenige Familien bekannt, die für ihre Kinder einen schriftlich fixierten „Gesamtplan der Erziehung“ vorweisen können. Warum eigentlich nicht? In allen Branchen und Projekten werden Ressourcen berechnet, Szenarios durchdacht, Mindest- und Maximalziele gesetzt, Meilensteine formuliert und Planungen jeder Art groß geschrieben! Nur die Familie scheint ein Bereich zu sein, den man vor Planungen verschont, weil es dort eben „menschelt“ und Überraschungen zum Tagesgeschehen gehören. Jedoch: All dies sind keine Argumente gegen Planung. Nur wer weiß, wo er hin will, kann Kurskorrekturen vornehmen. Nur wer sein Haus auf Fels gebaut hat, steht sicher, wenn die Stürme wehen. Und so stellt sich den Eltern die Aufgabe, für ihren Nachwuchs einen „Gesamterziehungsplan“ zu erstellen. Wie das geht? Im Grund ist es nicht schwer: Stellen Sie grob zusammen, welche Werte und welche Inhalte Sie Ihren Kindern wann und auf welche Weise weitergeben wollen. Madame Sarkozy, die Mutter des ehemaligen französischen Präsidenten, war dafür bekannt, als Alleinerziehende ihren Kindern folgende Leitsprüche weiterzugeben: „Man arbeitet hart. Man wäscht sich. Man treibt Sport. Man beschwert sich nicht.“ Das ist noch kein Plan, aber immerhin ein wertvoller Kern.  Erarbeiten sie daraus einen Masterplan (KISS – keep it simple and stupid!) und justieren sie jedes Jahr nach. 

2. Freie Schulwahl – Grundrecht der Eltern

Die Freiheit, eine Schule wählen zu können, ist ein wichtiger Bestandteil unserer demokratischen Gesellschaft. Das Grundgesetz gewährleistet in Artikel 7 das Grundrecht, Privatschulen zu gründen. Dieses Recht steht auf gleicher Ebene mit Meinungs- und Religionsfreiheit. Wichtig also, dass wir Eltern Gebrauch machen von unserem Recht auf Freiheit! Artikel 6 nennt bei der Aufgabe zu bilden und zu erziehen „zuvörderst“ die Eltern. Der Staat führt dabei die Aufsicht, sprich ihm obliegt die Überwachung der rechtlichen Ordnung und damit indirekt auch der Qualität aller Bildungsanstalten. 

Das Grundgesetz fordert jedoch nicht, dass der Staat die Schulen, die er beaufsichtigen soll, selbst betreiben muss. Das wäre das einfachste für den Staat, wenn er damit ein Monopol im Schulwesen sicher wollte. Genau das möchte das Grundgesetz aber verhindern, denn im Dritten Reich wurde deutlich, wie zerstörerisch es sein kann, wenn eine staatliche Ideologie in das Recht der Eltern einbricht. Artikel 6 des Grundgesetzes hebt deshalb das elterliche Recht besonders stark hervor und bezeichnet es als „natürlich“: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Das Elternrecht, so das Grundgesetz, ist eben nicht ein vom Staat begründetes, sondern nur von ihm anerkanntes Grundrecht. Die Familie hat sich in Zeiten der Not immer wieder als „natürliche und grundlegende Einheit der Gesellschaft“ (Deklaration der Menschenrechte) erwiesen. Deshalb soll die Familie auch „in erster Linie die Art der ihren Kindern zukommende Bildung (zu) bestimmen“ (Art. 24 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 198). Das Recht der Schulwahl bleibt bei den Eltern. 

Trotz des derzeitigen Übergewichtes des staatlichen Einflusses im Schulwesen ist es in der Geschichte nicht immer so gewesen, dass staatlich sanktionierte Schulpflicht, kultusministerielle Curricula und öffentliche Zeugnisse eine Bildung hervorbringen sollen, welche das gute Funktionieren des Gemeinwesens gewährleisten. Als Erster hat der preußische Staat per Dekret verfügt: „Schulen und Universitäten sind Veranstaltungen des Staates …“ (1794). Bis der Staat dies einigermaßen umsetzen konnte, vergingen weitere 100 Jahre. In der Weimarer Verfassung von 1919 legte der Staat den Streit zwischen den kirchlichen Schulträgern und den aufklärerischen Schulreformern bei, indem Bildung und Erziehung zur staatlichen Aufgabe gemacht wurden. Das Nazi-Regime riss danach das Schulwesen diktatorisch an sich und in den Jahren nach 1949 blieb die im Grundgesetz erkennbare Liberalisierung leider relativ zaghaft. Umso kostbarer ist das Elternrecht auf Schulwahl, das durch die Privatschulen in der Praxis überhaupt erst ermöglicht wird.

3. Autorität delegieren, aber nicht die Verantwortung!

„Liebe Eltern! Stopp! Ab hier gehe ich alleine!“ Mit diesem Schild werden Eltern an der Eingangstür einer dem Verfasser bekannten Schule begrüßt. Zugegeben: Ja, der Tag kommt, wo die Kinder alleine zurecht kommen müssen. Sicher, es gibt die Eltern, die auf seltsame Weise nur dann glücklich sind, wenn ihre Kinder beim Abschied weinen und sie schier nicht gehen lassen. Richtig ist: Wir müssen die Kinder auch anderen anvertrauen, die für sie sorgen und sich um sie kümmern. Trotz alledem möchte ich so an der Schultür nicht empfangen werden. Denn auch wenn wir als Eltern unsere Autorität delegieren, damit andere die Erziehung mit übernehmen können, so bleibt doch die Verantwortung bei uns, bis das Kind volljährig ist. Deshalb möchte ich von der Schule als Partner wahrgenommen werden und nicht als Bedrohung. „Eltern müssen draußen bleiben!“ ist keine Einladung zur Erziehungspartnerschaft. 

Kind vor Schule

Eine besonders günstige Möglichkeit für Eltern, sich ihr Grundrecht auf Schulwahl und ihren Einfluss auf die Bildung ihrer Kinder zu sichern, ist die Gründung einer Schulgenossenschaft. Die genossenschaftlichen Leitsprüche „Was einer allein nicht schafft, schaffen wir gemeinsam“ und das S-Prinzip „Selbsthilfe, Selbstverwaltung, Selbstverantwortung“ verhelfen zu einer exzellente Umsetzung des Elternrechts nach Artikels 6 GG. Wo der Staat aufgrund seiner Unbeweglichkeit versagt, tritt der Dritte Sektor, die mündigen Bürger, in Aktion. In Wetzlar haben wir gezeigt, dass dies möglich ist (siehe www.fwr-wetzlar.de). In Schulgenossenschaften wird die Autorität an die Lehrkräfte delegiert, die als Mitglieder der Genossenschaft den Auftrag einer Bildung übernehmen, die in ihren Lehrzielen denen des Staates nicht nachsteht. Die Verantwortung bleibt bei den Eltern, die ebenfalls Mitglieder der Genossenschaft sind, und die damit über ein Höchstmaß an Information und demokratisch sauber austariertem Mitspracherecht verfügen. Gemeinsam können Eltern, Lehrkräfte und Schülerschaft in eine zielführende Schulentwicklung eintreten, welche die kontextualisierte und bestmögliche Förderung der Kinder fokussiert. Schulgenossenschaften bieten einen dritten Weg zwischen staatlicher und privater Schule und öffnen Raum für die vom Grundgesetz gewollte Schulvielfalt. 

4. Einige konkrete Tipps zur Schulwahl

  • Das Wesentliche einer Schule liegt nicht im Prädikat „staatlich“ oder „privat“, sondern in der Atmosphäre des Hauses. Sind die Lehrkräfte freundlich und offen? Kann die Schulleitung zuhören? Sind die Schulräume ordentlich und einladend? Wenn die Atmosphäre einer Schule, die sich an tausend Details zeigt, gut ist, können Sie davon ausgehen, dass man sich um ihr Kind kümmert.
  • Schauen sie sich das Schulprogramm oder das Schulleitbild an. Können sie diese Ziele unterschreiben? Fragen sie Insider, ob diese den Eindruck haben, dass das Leitbild umgesetzt wird.
  • Reden sie mit Lehrkräften und der Schulleitung. Stellen sie Fragen nach den Zielen der Schule, wie man diese umsetzt und wie geprüft wird, ob  und wie gut diese erreicht werden. 
  • Legen sie das Kapitel Schulwahl nicht nach der Entscheidung sofort ad acta, sondern planen sie für sich und ihr Kind eine ungeschriebene Probezeit ein. Ob ein Kind an einer Schule glücklich wird oder nicht, zeigt sich meist in den ersten drei Monaten. Zögern sie gegebenenfalls nicht, einen anderen Weg zu versuchen. Ziehen sie dazu aber möglichst viele Berater bei (Freunde, Bekannte, die ihr Kind auf dieser Schule haben, Lehrkräfte, Schulleitung, ggf. Psychologen).

Ihre Fragen, Hinweise und Kommentare sind erwünscht! Bitte schreiben Sie an pflueger@schulexpert.de

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Literaturhinweise:

  • Ossenbühl, Fritz: Das elterliche Erziehungsrecht im Sinne des Grundgesetzes. Berlin: Duncker & Humblot 1981
  • Richter, Ingo: Das Grundgesetz – Eine gute Verfassung für Familie, Kultur und Bildung? Berlin: Berliner Wissenschaftsverlag 2009 

Georg A. Pflüger, November 2014 

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schulexpert Elterninfo Oktober 2014 – Die Wasserglasmethode® (Transkript)

SEEI Juli 2014

Georg Pflüger/ pfl (Schulleiter): Sehr herzlich willkommen zu unserer neuen Ausgabe von schulexpert Elterninfo. Unser Thema diesmal heißt: Die Wasserglasmethode® und was das ist, darauf kommen wir gleich. Neben mir steht Byrthe Paul, bewährte Lehrkraft in der Deutschen Fernschule. Herzlich willkommen, Byrthe.

Byrthe Paul/bp (Lehrerin und Lehrbriefentwicklung Deutsche Fernschule): Danke!

pfl: Ja, Byrthe, wir sprechen heute über Kinder, die mit Rechnen so gewisse Schwierigkeiten haben. Was sind das denn für Schwierigkeiten?

bp: Ja, Mathe ist bekanntlich bei wenigen Schülern nur das Lieblingsfach. Es gibt Kinder, die ganz besondere Schwierigkeiten haben. Kinder, die dadurch auffallen im Grundschulunterricht, dass sie rechnen durch abzählen. Und das Abzählen wird immer wieder von vorne begonnen. Es werden Aufgaben und Ergebnisse auswendig gelernt. Sogar Rechenwege können auswendig gelernt werden. Allerdings kommen sie dann bei den kleinsten Abweichungen völlig durcheinander. Es werden Längenangaben und Maßeinheiten wahllos durcheinander geworfen, nur um irgendein Ergebnis nachher zu erlangen. Und Ergebnisse, die sehr unwahrscheinlich erscheinen, fallen einfach nicht auf.

pfl: Also, die bleiben bei dieser Methode (zählt Finger ab), und wenn es abstrakter wird, dann ist es für sie schwierig.

bp: Dann wird es sehr schwierig!

pfl: Und dann zeigst du ihnen Wassergläser?

bp: Genau! Es ist so, dass den Kindern, die solche Schwierigkeiten haben, eine Säule im Fundament des mathematischen Verständnisses einfach fehlen. Und das ist das Mengenverständnis. Das heißt, dass sind Kinder, die haben noch keine Vorstellung davon, welche Menge sich hinter der eins, der zwei oder der fünf verbirgt. Und in welchem Verhältnis diese Zahlen zueinander stehen. Und dann ist natürlich klar, dass noch kein Übertrag auf größere Zahlen geleistet werden kann. Für diese Kinder ist die Zahl einfach ein Symbol, nichts anderes.

(Ein ausgefüllter Hochhaustest wird eingeblendet.)

bp: Sehen kann man das z.B. in diesem Hochhaustest, den ich mit einem Schüler gegen Ende der ersten Klasse durchgeführt habe. Hier wird ein Hochhaus mit 10 Stockwerken symbolisiert. Der Schüler hat beispielsweise die 5 im oberen Dritter eingezeichnet. Da setzt die Wasserglasmethode® an.

pfl: Jetzt sind wir gespannt!

bp: Die Wasserglasmethode® geht aus von einer nicht abzählbaren Menge. Das ist die Menge 10. Ein gefülltes Wasserglas, ein bis an den obersten Rand gefülltes Wasserglas, symbolisiert die Menge 10. Und davon ausgehend werden dann die ersten einfachen Rechenoperationen vorgenommen. Und das schauen wir uns mal an.

(Das Schütten und Rechnen mit den Wassergläsern wird vorgeführt.)

bp: Wir haben gleich das Zehnerglas mit zehn Schluck Wasser. Nun sind Schlucke, die man aus dem Glas nimmt ja sehr unterschiedlich groß. Zum Rechnen brauchen wir aber einen genauen Schluck, den genauen Einerschluck. Nun teile ich die 10 Schluck Wasser auf 10 Gläser auf. Vor mir stehen nun 10 Gläser mit dem genauen Einerschluck. Das ist also eine Eins. Jetzt können wir mit den ersten Aufgaben beginnen und schütten eine Zwei – und eine Drei. Für das Schütten der Fünf gibt es noch eine Abkürzung. Dazu nehme ich das volle Zehnerglas und teile den Inhalt auf zwei Gläser auf. So wird veranschaulicht, dass in der Zehn gleich zweimal die Fünf steckt. Nun schütte ich die Zwei und die Drei zusammen. Das ergibt auch eine Fünf.

pfl: Wow, das war interessant! Von wem stammt eigentlich diese Methode?

bp: Die Erfinderin der Methode ist Frau Angelika Schlotmann, sie ist Psychologin. Und an dieser Stelle gilt auch ihr ein ganz besonderer Dank, denn sie hat uns die Möglichkeit eröffnet, das auch hier im Fernunterricht einzubringen. So haben wir die ersten Schritte der Wasserglasmethode® in ein Format gebracht, das für die Fernschüler auch umzusetzen ist. Und wir haben Globulus auf Entdeckungsreise geschickt.

pfl: Ahja, sehr schön. Diese Wasserglasmethode® ist eine ganz praktische Sache. Hat man auch die Wirksamkeit dieser Methode schon irgendwie untersuchen können?

bp: Ja, und zwar im Rahmen einer Dissertation an der Universität Heidelberg. Da hat man herausgefunden, dass zwei Drittel aller Kinder, die mit der Wasserglasmethode gearbeitet haben, im Anschluss normale Rechenleistungen gezeigt haben und sich notenmäßig auch verbessert haben. Und im normalen Nachhilfeunterricht betraf das nur 10% der Schüler. 

pfl: Das ist natürlich ein Riesenunterschied. Die Wasserglasmethode® ist jetzt auch bei uns im Fernunterricht ab sofort erhältlich. Vielen Dank an Frau Schlotmann und auch an Byrthe Paul, die diesen Fortschritt ermöglicht haben. Wir sind als schulexpert weiter unterwegs in der Sorge um Ihr Kind. Wir sind Ihr Partner dabei. Danke für’s Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Tschüss!

bp: Tschüss!

Bestellen Sie jetzt das Komplettpaket mit

  • 11 Wassergläsern (unkaputtbar), 
  • Durchführung und Auswertung des Hochhaustestes, 
  • Lernheft und 
  • zwei Lernkontrollen
  • inkl. pädagogischer Betreuung

für nur 95€ zzgl. Versandkosten.

Bei Fragen zu Dyskakulie oder der Wasserglasmethode rufen Sie uns an unter 06441-921892 oder mailen Sie uns auf info@deutsche-fernschule.de.

Weitere Informationen zur Wasserglasmethode finden Sie auf unserer Webseite.

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