Jubiläum 10 Jahre FWR

Am Samstag feiern wir – offen für alle – unser 10-jähriges Bestehen. Herzliche Einladung dazu! Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einem Festakt, wird um 13 Uhr mit einem Mittagessen fortgesetzt und fließt ab 14 Uhr in einem bunten Mitmach-Sommerfest in viele Aktivitäten wie Tombola, THW-Aktion, Führungen,  kreative Spiele etc.

Hier das Programm:

Tag der offenen Tür am Samstag, den 4.2.2017

Wir laden Sie herzlich ein

am Samstag, 4. Februar 2017

von 10 bis 13 Uhr

in unseren neuen Räumlichkeiten in der

Herbert-Flender-Str. 6, 35578 Wetzlar.

Es erwarten Sie

  • Gespräche mit Lehrkräften und Elternvertretungen
  • Jede volle Stunde einen Kurzvortrag zum Schulprofil
  • Hausführungen durch Schülerinnen und Schüler
  • Ein FWR-Kino mit vielen Filmvorführungen zu vergangenen Projekten und Events
  • Eine Ausstellung zu unserem schuleigenen WEiSE®-Fach
  • Kuchen und vieles mehr.

Lernfreude in der Grundschule

Eine der gründlichsten empirischen Untersuchungen zur Grundschule ist die SCHOLASTIK-Studie des Psychologen Franz E. Weinert und des Bildungsforschers Andreas Helmke. Zitat aus dem Vorwort: „Mit SCHOLASTIK wird die systematische Untersuchung von mehr als 1200 Schülern in 54 Klassen während der gesamten Grundschulzeit bezeichnet.“

In dieser Studie wird unter anderem die Lernfreude der Kinder untersucht und in folgendem Chart dargestellt:

Weinert, Franz E./Helmke, Andreas: Entwicklung im Grundschulalter. Deutschland, Weinheim: PsychologieVerlagsUnion 1997

Diese Kurve zeigt als wissenschaftliches Ergebnis das, was viele Eltern aus Erfahrung kennen: Mit der Schultüte in der Hand steigt die Vorfreude auf die Schule ins Unermessliche und der Stolz der Kinder, endlich Schulkind zu sein, kennt keine Grenzen. Einige Monate später ist davon nichts mehr zu sehen. Muss das so sein?

Wir meinen, nein. Wie Margit Pflüger im Interview ausführt, hat jedes Kind Freude am Lernen. Unser Gehirn ist so eingerichtet, dass es immer lernt. Das bestätigen Fachleute wie zum Beispiel Manfred Spitzer oder Gerhard Roth. Die Frage ist nur, was das Kind lernt. Lernt es, dass Lernen Spaß macht, oder lernt es, dass es Mathe oder Lesen sowieso nicht kann?

Die ersten Monate und Jahre in der Grundschule, überhaupt die Jahre vom Kindergarten an, sind hier von entscheidender Bedeutung. Die Kinder brauchen eine Lehrkraft, die sie lobt und die den „Schlüssel zu ihrem Herzen“ oder den „Schlüssel zur Lernfreude“ findet. Dabei muss davon ausgegangen werden, was dem Kind Spaß macht und was es kann.

In dieser Phase geht es nicht darum, dass das Kind durch Noten Rückmeldungen erhält, welche sein Selbstkonzept negativ beeinflussen. Hier geht es darum, dem Kind die Welt des Lernens zu öffnen. Eine Studie von Neurologen der Universität Leiden zeigt ganz klar, dass Kinder im Alter von 8 bis 9 Jahren wesentliche besser lernen, wenn sie positives Feed-Back erhalten.

In der Grundschule, gerade in den ersten Monaten und Jahren, ist es wichtig, das Kind durch diese Phase „durch zu lieben“. Nur so findet das Kind zu einem tragfähigen Selbstkonzept, das die Motivation für eine erfolgreiche Schullaufbahn bieten kann.

Zurück zu den Einsichten August 2013

Wie man heute noch Werte vermitteln kann

Was früher ungeregelt bei der Jagd und am Lagerfeuer geschah. in der Síppe und im Dorf, je nach Kultur durch Gurus, Gelehrte, Rabbis, Mönche oder Zünfte, leisten seit etwa 200 Jahren híerzulande geregelt die Schulen.

Eine Gemeinschaft bleibt vital, wenn die Jungen auf die Weisheit der Alten hören und wenn sie selbst mehr lernen, als ihre Vorfahren wussten. Jede Generation steht vor der Aufgabe, ihr Wissen und ihre Erfahrung erfolgreich zu tradieren. Nur so überlebt eine Kultur.

Da sich unsere Welt mit ihren Werten laufend verändert, ist die Schule einer steten Reform unterworfen. Leider hat sich gezeigt, dass sie dabei meistens hinterherhinkt. Es gab allerdings in den letzten Jahren einen großangelegten und enorm wirksamen Versuch, die lnhalte der Schule von Grund auf neu zu strukturieren….

Der vollständige Artikel von Georg A. Pflüger wurde in ideaSpektrum Spezial "Mit Werten führen" (Nr 07.2012/ Beilage zu ideaSpektrum Nr. 51/52) veröffentlicht und steht für Sie hier als PDF zur Ansicht bereit.

Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Schule und Solaranbieter GeckoLogic vereinbaren Kooperationspartnerschaft

Neben der Möglichkeit für Eltern und Partner an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Unterrichtsprogramms mitzuwirken, lasse vor allem der WEiSE Ansatz (Werteorientierte Erziehung in individualisierten Schul-Einheiten) aufmerken. Dieser biete angesichts sinkender Schülerzahlen neue Möglichkeiten eines wohnortnahen schulischen Handelns und begegne zudem einem in Familie und Gesellschaft vielerorts zu beobachtenden Werteverlust durch ein klares identitätsstiftenden Apriori. In ihrem Kooperationsgespräch vereinbarten Schulleiter Georg Pflüger und Unternehmenssprecher Stollwerk sowohl den Austausch von Know-How als auch konkrete Projekte zur Einbeziehung des Themas „Umweltschutz und regenerative Energien“ in den schulischen Alltag. „Wir dürfen unsere Kinder nicht der Ohnmacht von Fukushima überlassen“, so der Wetzlarer Theologe, „sondern zeigen, wie Energiegewinnung im Einklang mit der Schöpfung Gottes auch anders und besser geht.“ Die auf dem Gelände der Spielburg in der Herbert Flender Straße beheimatete genossenschaftlich organisierte Kleinschule unterrichtet derzeit knapp 30 Schüler der Klassen 1-4 und betreut darüberhinaus als Fernschule mit seinem innovativen Unterrichtsmaterial ca. 500 Schüler in 40 Ländern der Erde.

Internationaler Fachkongress Kommunale Kooperation – FWR mit Vortrag vertreten

Am 25.11.2010 fand in Gießen auf Einladung des Genossenschaftsverbandes in der Kongresshalle der internationale Fachkongress Kommunale Kooperation statt. Die Teilnahme von fast 300 angemeldeten Besuchern, davon mehr als 60 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus dem ganzen Bundesgebiet, zeigte, dass die Thematik „Demographischer Wandel und mögliche Lösungen auf kommunaler Ebene“ viele Gemüter bewegt. Neben Grußworten und Vorträgen, unter anderem durch den Schirmherrn Staatssekretär Dr. Helge Braun (per Video), die Bürgermeisterin von Gießen, Frau Dietlind Grabe-Bolz, und den Präsidenten der Fachhochschule Gießen-Friedberg, Prof. Dr. Günther Grabatin, wurden in unterschiedlichen Fachsektionen Best-Practice Beispiele vorgestellt. In diesem Rahmen konnten die Elternvertreterin Frau RAin Carolin Menger und der Schulleiter Georg A. Pflüger vor einem interessierten Fachpublikum die Friedrich Wilhelm Raiffeisen-Schule vorstellen. Auch in der Pressekonferenz wurde das innovative und erfolgreiche Schulprojekt genannt. Der Vorstand des Genossenschaftsverbandes, Herr RA Martin Bonow dazu: „Schule ist eben ein Thema, das die Herzen bewegt.“ Zum Kongress wurde ein Fachbuch herausgegeben. Gemeinsam mit dem Schulamtsleiter des Kreises Gießen und Vogelsberg Heinz Kipp verantwortet Schulleiter Pflüger darin einen Artikel zum Thema „Regionale Grundschulversorgung zukunftsfähig gestalten“. Mehr Info unter www.kommunale-kooperation.de und www.fwr-wetzlar.de

Highlight im Cube

Am Montag, den 22.11.2010, war die Überraschung perfekt: Der weltberühmte Extrem-Bergfex Thomas Huber kletterte im Cube für unsere Grundschulkinder. Unglaublich in welcher Geschwindigkeit er kraxelte und dann teils einarmig 13 Meter über den Schülern hing. Schon als kleiner Junge habe er angefangen, immer mit seinem Bruder Alexander. Vor allem den Spaß an der Sache betonte er und natürlich: Üben, üben, üben. Die Kinder waren sehr beeindruckt und so verwundert es nicht, dass viele Hände nach oben schossen, als Thomas Huber fragte: „Na, wer möchte Bergkletterer werden?“ Spaß und Ausdauer üben, die eigenen Grenzen überwinden. Aufeinander aufpassen, sich sichern, zuverlässig sein, Verantwortung übernehmen. All diese oft verwandten Begriffe werden beim Klettern im Cube praktisch. Es ist für uns Lehrer unglaublich, wie Kinder über sich selbst hinauswachsen und mehr und mehr an Selbstvertrauen gewinnen. Ein sehr schöner Prozess, der den einzelnen Schüler verändert und die ganze  Klassengemeinschaft stärkt. Unsere Grundschulkinder erlernen im Cube während eines halbjährigen Kurses systematisch die Grundbegriffe des Kletterns. Die sogenannten „Huber Buam“ gehören schon seit Jahren zu den besten Kletterern Deutschlands, ja sogar der Welt. Bekannt geworden sind sie einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch den Film „Am Limit“ und eine Fernsehwerbung für ein Milch-Schokolade Produkt. Nähere Informationen unter: www.huberbuam.de und www.fwr-wetzlar.de und www.cube-kletterzentrum.de